Chronik der Sektion Tennis

 
Bereits im Jahr 1975 gab es eine kleine Gruppe von Tennisspieler/innen die jährlich im Herbst ihre Meisterschaften durchführten. Im Dezember 1978 wurde dann der Tennisclub Friedrich gegründet. Zum ersten Obmann wurde Walter Rosenkranz gewählt. Gründungsmitglieder waren: Karl Friedrich sen., Alois Fingerlos, Gotthard Grünbart, Werner Fürlinger und Gudrun Petzlberger. Die Anzahl der Mitglieder betrug zum Spielbeginn im Frühjahr 1979 schon 27 Damen und Herren. Das erste Turnier fand bereits im Mai 1979 statt.  Von 1979 bis 1982 hat der Verein auch bei den Mannschaftsmeisterschaften in Salzburg mitgespielt. 1982 kam es zu einem Obmannwechsel Fingerlos auf Rosenkranz. Erst 1986 hat man mit den Mannschaftsmeisterschaften wieder angefangen. Ab 1988 wurde dann eine Kooperation mit Rennweg eingegangen, die bis 1990 dauerte. 1992 wurde der lang ersehnte Neubau der Tennisplätze Wirklichkeit. Es wurden 4 neue Plätze gebaut, 2 von Sport Friedrich einer vom Wastlwirt und einer vom Tennisclub. Der Tennisclub musste damals 310.000.-Schilling aufnehmen um sich den Platz leisten zu können. Die letzte Rate des Kredites wurde im Juli 1998 zurückgezahlt. Am 9.5.1995 hat sich der private Tennisclub aufgelöst und ist unter Mithilfe des damaligen Obmannes Franz Stöckl in den USK St. Michael als neue Sektion Tennis beigetreten. 1998 führten andauernde Missverständnisse zwischen der Fa. Friedrich und dem Klub zu einem Obmannwechsel. Alois Fingerlos hatte sein Amt nach 16 Jahren an Erich Santner abgegeben. Da aber die fehlende Infrastruktur bei den Plätzen fehlte hat sich der Club 1999 entschlossen ein eigenes Clubhaus zu bauen. Durch Mithilfe der Gemeinde wurde es auch möglich einen Pachtvertrag für den Wastlwirt-Platz zu erwirken. Von da an ging es mit dem Tennis steil bergauf.
 
(Bericht Ehrenobmann Alois Fingerlos)
 
 
Dass der „Weiße Sport“ in St. Michael Fuß fassen konnte, ist sicherlich meinen Vorgängern, Karl Friedrich sen. und Alois Fingerlos, zu verdanken. Durch den regen Meisterschaftsbetrieb im Jahre 1999 ist es notwendig geworden, ein Clubhaus mit sanitären Anlagen zu bauen. Unterstützt wurde dies seitens des Salzburger Tennisverbandes, der Marktgemeinde St. Michael, dem USK St. Michael, einigen freiwilligen Helfern unserer Gemeinde und zu einem großen Teil durch unsere Clubmitglieder. Durch das Entstehen des Gewerbegebietes in St. Michael West musste unsere Tennisanlage 2006 nach St. Michael Stranach-Au ausgesiedelt werden. Dabei wurden seitens des Clubs abermals große Anstrengungen unternommen. So haben wir jetzt eine sehr schöne, moderne Tennisanlage für uns und unsere Gäste in St. Michael.
Um weiterhin am Ball zu bleiben ist tägliche Clubarbeit notwendig. Auch der Tennissport entwickelt sich weiter, denn stehen bleiben wäre ein Rückschritt. Und so sind wir Funktionäre stets gefordert, um uns im Einklang mit dem STV stetig weiterzuentwickeln.
 
(Bericht Erich Santner, SKL 1998 - 2007)
 
 
St. Michael ist seit einigen Jahren, was den Mannschafts-Meisterschaftsbetrieb betrifft, die Tennis-Hochburg im Lungau. Im Jahr 2008 haben 2 Damen-Mannschaften, 1 Herren-Team sowie 2 U15 Jugend-Teams (Burschen und Mädchen) am Meisterschaftsbetrieb im Land Salzburg teilgenommen und teils hervorragende Ergebnisse erzielt. Alternativ zum Geschehen auf Landesebene gibt es seit mehreren Jahren auch eine Lungauer Hobby-Liga, wo ebenfalls eine Mannschaft (Herren und Damen gemischt) teilnimmt. Besonders am Herzen liegt uns aber auch die Jugendarbeit im Verein. Seit 2008 gibt es in nahezu jeder Alterskategorie eine Tennisbetreuung 1x pro Woche mit unserem Jugendleiter und Trainer Erich Santner. Dieses sog. „Clubtraining“ wird von der Sektion Tennis finanziert, einzige Voraussetzung ist der Erwerb einer Jahreskarte (Saisonkarte). In diversen Veranstaltungen wie Einsteigerliga, Bezirkscup, Jugend-Mannschaftsmeisterschaften usw. können sich die Jugendlichen mit Gleichgesinnten messen und das Spielniveau ständig verbessern. St. Michael ist auch Vorreiter in Sachen Neumitglieder-Werbung. So konnten durch diverse Veranstaltungen wie „Schule und Tennis“ bzw. „Ganz Österreich spielt Tennis“ ca. 50 Neumitglieder (Kinder, Jugendliche und auch zahlreiche Erwachsene) für den Tennissport begeistert werden. Dadurch ist unsere schöne neue Tennisanlage mehr als ausgelastet, ja wir sind sogar froh, dass wir insbesondere während des Meisterschaftsbetriebes in den Monaten Mai, Juni und Juli die Tennisanlage beim Gasthof Stranachwirt mitbenützen dürfen.
 
Abschließend bedanke ich mich noch einmal recht herzlich bei all meinen Vorgängern, Vorstands- und Klubmitgliedern, die sich für den Tennissport engagieren, denn ohne zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter ist eine ordentliche Vereinsführung nicht möglich.
 
Wir wünschen unseren Gästen, Clubmitgliedern (Stand dzt. ca. 140!!) und die es noch werden wollen viel Spaß am Tennissport und unseren Meisterschaftsspieler Viel Erfolg!
 
(Bericht Frank Doppler, SKL seit 2007)